5. Januar 2017

Autorenwahnsinn Challenge

Besser spät als nie steige ich in die Challenge #Autorenwahnsinn ein. Erst mal schauen, was eigentlich das Wort bedeutet:
Challenge (engl.) = Herausforderung.

Das Projekt ist hier verlinkt. Es geht um Schreibmotivation etc. Leider fehlt mir ein wenig die Zeit, um zu schreiben oder die Ruhe. Mit einer kleinen Tochter ist das nicht so einfach und mal raus will ich auch. Pokémon fangen. :-)


So hoffe ich, dass diese Challenge mir hilft.


Da wir schon den 5. des Monats schreiben, werde ich gleich die ersten fünf Tage hier zusammenfassen.


Tag 1 - Rückblick über mein Schreibjahr 2016

Mein erster Gedanke war: "Das war wohl nix. Hast ja nix geschrieben. Stimmt. Fast. Mir fiel beim Schreiben der Zeilen ein, dass ich in meinem Geschichten-Blog einige Kurzgeschichten verfasst und sogar veröffentlich habe. Dazu hatte ich mehr Ruhe zwischendurch. Und die Geschichten wollten einfach raus.
Link zu Peter's Geschichten-Blog

Auch habe ich für unsere Steampunk-Rollenspielrunde die Protokolle geschrieben und diese natürlich mit künstlerischer Freiheit etwas aufgepeppt.

Tag 2 - 1. Satz meines aktuellen Projektes

Man man, Mitte Juni das letzte Mal die Datei geöffnet. Da der erste Satz sehr kurz ist, nehme ich den ersten Absatz


Schwarze Tage - Trennung

Es ging ganz schnell. Wir waren in einer kleinen Gruppe unterwegs. Maja, Henning, Kriss und ich. Ich ging heute voran, Henning sicherte nach hinten. Da passierte es.

Tag 3 - Inspiration für das aktuelle Projekt

Das ist relativ einfach: Die Serie "The Walking Dead".
Die Serie finde ich klasse. Nicht immer diese geleckten Vampire. ;) (Ok, der war für die liebe Sandra mit ihren super spannenden Vampirromanen :-) Das Setting Apokalypse, Endzeit und die ständige Bedrohung durch Mensch und Zombie finde ich spannend.

Tag 4 - Mein Schreibgerät

Ganz einfach: Mein Rechner. Manchmal auch mein Surface RT, ab und an einfach die Rechner, die zur Verfügung stehen, wenn ich unterwegs bin und Zeit habe.

Tag 5 - Mein Schreibprogramm

Word.
Word 2010, 2013, 2016... Ich habe eh ein Office Abo. Passt.
Link

Tag 6 - Was darf nicht fehlen?

Hä?
Ruhe zum Schreiben. Die Motivation. Ich muss ausgeruht sein.
Und: FRESSE HALTEN!
Ich höre auch keine Musik dabei.


Tag 7 - Deine Social-Media-Präsenzen

Sie sehen dieses Blog.
twitter: Link
Mein Geschichten-Blog Link
Bei Facebook bin ich sehr wenig aktiv.


Tag 8 - Mein Lieblingsbuch

Buch? Ha ha ha! Bücher!
Herr der Ringe Link
Harry Potter Link
Karl May Link
Nele Neuhaus Link
Und natürlich Sandra Florean, die schon so viele Bücher rausgegeben hat, dass ich nicht mehr mit dem Lesen hinterher komme. Link

Ich lese gern und viel, wenn es die Zeit zulässt. Inzwischen auch viel auf dem Kindle und den Apps dazu. Link


Tag 9 - Eine Autorin, die ich bewundere

Und wieder: Eine(n)? Man man, es gibt so viele tolle Autoren. Siehe meine Lieblingsbücher. Ich nehme nun Sandra Florean. Link
Kennen tun wir uns schon eine ganze Weile, sehen tun wir uns inzwischen leider nicht mehr so oft. Sie schafft das, was ich nicht hinbekomme: Sie schreibt. Viel und gut. Wer den Vampir Dorian kennengelernt hat, weiß was ich meine. Und sie bekommt es hin, trotz Arbeit und Familie zu schreiben. Meine Bewunderung hast du, Sandra. :-)
Ich verstecke hier gekonnt meinen Neid. ;-)

Indirekt ist sie auch Schuld, dass ich hier an der Herausforderung teilnehme. Ich folge inzwischen Annika Bühnemann bei twitter. Auf sie bin ich über Sandra aufmerksam geworden.



Tag 10 - Lieblingsort zum Schreiben

Im Grunde dort, wo ich die Zeit und die Ruhe finde. Hauptsächlich mein Arbeitsplatz zu Hause, gern habe ich auch schon draußen in der Sonne gesessen.

Tja, nun sind es doch gleich die ersten 10 Tage geworden. Nun bin ich also 5 Tage voraus. Passt. :-D


Tag 11 - Lieblingsseite über das Schreiben

Habe ich keine konkrete. Bevorzugt die, die kein Geld kosten.

Tag 12 - Auszug aus meinem Manuskript

Schwarze Tage - Trennung

Es ging ganz schnell. Wir waren in einer kleinen Gruppe unterwegs. Maja, Henning, Kriss und ich. Ich ging heute voran, Henning sicherte nach hinten. Da passierte es.
Eigentlich nichts Ungewöhnliches. Eine Herde Untoter versperrte die Straße, durch die wir zu einem Laden wollten. Die Viecher sahen uns und bewegten sich auf uns zu. So flohen wir in eine Seitengasse und standen vor einer zweiten Gruppe Untoter. Verdammt. Hinter uns die große Herde, vor uns die nur wenig kleinere Gruppe und kein zurück.
„Scheiße!“ stöhnte jemand hinter mir. Ich glaube es war Kriss.
„Jupp.“ Blaffte ich zurück. „Und jetzt vorwärts! Da müssen wir durch!“ entschied ich und rannte los. Im Laufen zog ich meine Pistole raus, hielt sie mit beiden Händen und lief bis dicht an die Untoten ran.
„Jeder Schuss muss sitzen!“ rief ich noch und drückte ab. Die Mündung der Pistole hielt ich bis fast direkt an die Köpfe der Untoten. So traf ich jedes Mal, kam gut durch und bemerkte dabei leider nicht, dass ich eine Gasse durch die Viecher schoss. Ehe ich mich versah, stand ich allein hinter der kleinen Gruppe der Untoten und war von meinen Leuten abgeschnitten. Meine Freunde waren von mir getrennt und schossen auch nach hinten. Sie waren mir nicht gefolgt, wie ich gehofft hatte. Warum auch immer. So standen sie, umringt von Untoten und schossen um sich. Maja schrie nach mir und ich versuchte wieder zurück zu gelangen. Doch dieses Mal versperrten die Untoten komplett den Weg. Keine Chance. Der Kreis zog sich enger um sie, während die drei sich an eine Häuserwand zurückzogen. Das letzte, was ich von ihnen sah, war das Maja zu Boden gerissen wurde, Henning über ihr stand und wie wild Schüsse in tote Köpfe jagte dann wurde ich selbst umringt und zu Boden geworfen.

Tag 13 - Entspannung

Lesen, spazieren gehen mit Pokémon GO, spielen mit Töchterchen, alles sowas.

Tag 14 - Zu Ende gelesenes Buch

Auf dem Kindle die aufbereiteten Groschenromane "Rolf Torring". Ein unerschrockener Abenteurer. Lustig und schnell zu lesen.
Link zu den Büchern

Tag 15 - Schreibratgeber

Immer die, die einem gefallen. Auch ehrliche Verwandte und Freunde sind wichtig. Ich habe jetzt schon Angst vor dem Feedback meiner Frau...

Tag 16 - Notizbuch

OneNote - Drei Register: Ideen, Plot und Schwarze Tage. Plot ist aktiv, zu lesen ist: Was soll passieren? Seuche bricht aus, erste Untote, Angriffe und so weiter.
Auszug aus meinem OneNote Notizbuch
Ihr habt doch nicht geglaubt, dass ich das auf Papier mache, oder? Nee nee, da wird schon OneNote mit OneDrive genutzt und überall sind meine Notizen verfügbar.

Tag 17 - Beste Erlebnisse mit dem Schreiben

Da ich, bis auf einen Blog-Beitrag, noch nichts veröffentlicht habe, ist es das Schreiben. Es ist schon toll, wenn man nach und nach die Seitenzahl höher schreibt. :-)

Tag 18 - Noch ein Auszug aus dem Manuskript

Hier der Prolog

Prolog


29.11.2013
“Wir sind damals völlig überrascht worden. Es passierte einfach. Meine Frau Maja und ich sind von einem zweiwöchigen Urlaub aus dem Harz wieder gekommen und anfangs nervte uns nur der Stau auf der A7, kennt man ja, damals jedenfalls. Urlaub? Äh, ja, naja, erklär ich dir später. Ja, Harz auch. Na, irgendwie ging nix mehr und wir sind dann von der Autobahn runter. Autobahn? Na, die langen grauen Wege, wo nur Autos fahren durften. Kennst du so nicht mehr.
Wir sind abseits der großen Straßen gefahren. Da ging’s noch. Dort wanderten auch schon so komische Gestalten rum. Das wunderte uns zwar, fiel uns aber nicht weiter auf, sind halt zügig gefahren. Wollten ja nach Hause. Irgendwann machte Maja das Radio an. Bis dahin hatten wir spannende Hörspiele gehört. Ach, die kennst du ja auch nicht mehr. Tja, da kamen dann die Schreckensmeldungen. Lauter wirres Zeug von ‘ner Krankheit, Epidemie, Pandemie, Amerika und so weiter. Wir haben das gar nicht richtig verstanden und dachten, dass seien die üblichen wilden Übertreibungen der Medien. Ich rief meine Eltern an, das ging grad noch so, kam kaum durch. Die wussten nur wenig mehr und hatten sich schon in meinem Elternhaus verschanzt und Lebensmittel eingekauft. Danach habe ich nichts mehr von ihnen gehört.

Wir schlugen uns knapp noch nach Hause durch. Du kennst ja Henning, meinen Freund und Trauzeuge. Er arbeitete bis dahin in einem Krankenhaus und erzählte uns später, dass bei denen die Hölle los war. Polizei und Bundeswehr kämpften gegen die Kranken an. Wir verstanden nicht, warum. Bis wir dann selbst sahen, dass die Kranken immer kränker wurden, starben und nach einiger Zeit wieder aufstanden. Lebendig wollte ich das nicht nennen. Naja, du kennst sie ja. Bist ja mit denen groß geworden.”

An dieser Stelle musste ich eine Pause machen, denn die Erinnerungen überwältigten mich. Hier saß ich, ehemaliger IT-Trainer, begeisterter Nutzer des Internets und aller technischer Spielereien und befeuerte einen Ofen mit Holz und Kohlen, so wie früher. Der Junge vor mir konnte lesen und schreiben, das hatten wir ihm beigebracht. Und er konnte inzwischen genauso gut mit einem Bogen, Armbrust oder Schusswaffe umgehen wie er Radfahren konnte. Normalerweise lernten Kinder hier in Deutschland nicht mit Waffen umzugehen. Die Kinder, die nach dem Ausbruch geboren wurden, und überlebt haben, mussten es lernen und viele sahen ihre Eltern sterben. Er auch.

Tag 19 -  Bücherblog / Bücherwebseite

Nope, keine Zeit und kein Interesse. Ich schaue auf Amazon ab und an Kritiken durch und gelegentlich schreibe ich auch eine. Sonst nix.

Tag 20 - Instagramm Account empfehlen

Ähem... Instagramm? Joah... nutze ich nicht. Sicher witzig ist der von xplodingunicorn, der von Sven Kietzke oder Markus Trapp. Viel Spaß beim Suchen. ;-)

Tag 21 - Was hörst du beim Schreiben?

Hoffentlich nichts! Ich hasse dieses Hintergrundgedudel! Selten mache ich mal Noisli mit Wald und Feuer an. Selten...

Tag 22 - Liebstes Schreib-Accessoire?

Mein Mac

Tag 23 - Was inspiriert mich zum Schreiben?

Ganz klar: The Walking Dead Link

Tag 24 - Bild des aktuellen Projektes

Siehe Tag 16

Tag 25 - Mein Bücherregal

Da wir hier grad renovieren mussten, Wasserrohrbruch, würde ich das auch gern sehen...
Es wären folgende Bücher zu sehen:
Harry Potter Link
Der Herr der Ringe Link
Metro 2033 Link
Wächter der Nacht (und folgende) Link
usw.

Tag 26 - Instagramm-Account einer befreundeten Autorin

Saaaandra!?!?! Hassu Instagramm? Oh, ja! Hat sie. Hier.

Tag 27 - Buch-Cover

Och Kinners, es gibt so viele tolle Cover. Schaut euch die von Sandra an. Die sind schon schön. :-)

Tag 28 - Andere Autoren

Da ich ganz aktuell nicht schreibe, gibt es auch keinen Austausch. Sandra las meine anfänglichen Zeilen und fand meinen Stil holprig. Das saß. :-D
Ein Freund las sich das auch durch und fragte, zu Recht, soll das nun ein Tagebuch, ein Roman oder gar lustig sein? Hrm...

Mit allen würde ich mich gern mal wieder treffen. Und ganz klar, weil er saugeile Shadowrun-Romone schrieb: Markus Heitz. :-) Ich konnte mich noch nicht mal persönlich für viele fröhliche Lesestunden bedanken, trotz er immer auf der NordCon ist. Da ist er umlagert von anderen, nerdig wirkenden Leuten, das war mir zu blöd, mich da einzureihen.

Tag 29 - Zitat aus dem Manuskript

Welch Abwechslung.

Schwarze Tage – Feinde

Während ich mich, immer noch nach Atem ringend, mühsam aufrappelte, sprang meine Begleiterin wie von der Tarantel gestochen hoch und ging in Kampfhaltung um nach einem kurzen Blick in sich zusammen zu fallen. Larissa wurde blass und schien jeden Mut verloren zu haben.

Als ich endlich stand, verdammter Rucksack, konnte ich mir ein Bild machen. Und das war kein schönes. Auf der anderen Seite der Gleise standen vier Männer mit ihren Waffen im Anschlag. Nur einer hatte eine Schlagwaffe, zwei Pistolen und der Sprecher eine MP5.

Ich fasste mich langsam und sagte: „Guten Tag.“

Die vier lachten hämisch. „Guten Tag. Guten Tag“ äfften sie mich nach. Einer deutete sogar eine Verbeugung an. Sie traten aus den Büschen auf die Gleise und positionierten sich vor uns.

Der Mann mit der MP5 hatte kalte, bösartige Augen. Seine ganze Haltung war die eines lauernden Tieres, dass vor seiner Beute steht und nur darauf wartet, los zu springen. Alle vier trugen Kleidung, die dreckiger nicht sein konnte. Nur ihre Waffen machten einen brauchbaren Eindruck. Sämtliche Hosen standen vor Dreck und waren mehr als zerrissen. Die Jacken wiesen Schweißflecken und Schweißränder auf, die nicht nur von der letzten Woche waren. Ein Pistolenträger grinste mit Zahnlücken lüstern zu Larissa rüber, dass nicht nur mir schlecht wurde. Und trotz der Meter zwischen uns konnte ich sie riechen. Eine Mischung aus altem Schweiß, Alkohol, Tabak und Müll.

Tag 30 - Instagramm Account einer befreundeten Autorin

Again? Oh man... das muss man wirklich über die vielen Tage sehen.
Hier. Sandra. :-)

Tag 31 - Was wünsche ich mir für das Schreibjahr 2017

Das ich mir mehr Zeit zum Schreiben nehme. Facebook nutze ich kaum noch, Pokémon GO ist mein Sport... da muss auch mal was drin sein. :-)

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